Coaching-Website erstellen: Aufbau, Inhalte und Schritte zu deiner Website


Du möchtest eine Coaching-Website erstellen und fragst dich, wo du anfangen sollst: beim Baukasten, beim Design oder bei den Texten?
Mit einem Baukastensystem kannst du deine Website selbst umsetzen. Ich habe meine eigene Website ebenfalls so erstellt. Sobald du die Vorlage mit deinen Inhalten füllst, beginnen allerdings die entscheidenden Fragen: Was gehört auf die Startseite? Wie beschreibst du dein Coaching? Und wie wird daraus eine Website, über die passende Menschen tatsächlich anfragen?
Eine gute Coaching-Website wird aus der Perspektive deiner zukünftigen Kundinnen geplant. Sie soll bei relevanten Suchen gefunden werden, dein Angebot verständlich machen, Vertrauen aufbauen und einen passenden nächsten Schritt ermöglichen.
Das beginnt schon vor dem ersten Text: Wen möchtest du erreichen? Welches Anliegen ist für diese Menschen wichtig genug, um sich Unterstützung zu suchen? Und was brauchen sie, um sich für deine Begleitung entscheiden zu können?
In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Coaching-Website darauf ausrichtest, welche Seiten und Inhalte du brauchst und worauf du bei Technik, Umsetzung und Kosten achten solltest.
Was sollte eine Coaching-Website leisten?
Eine gute Coaching-Website bringt passende Menschen mit deinem Angebot zusammen. Sie soll gefunden werden, Orientierung geben, Vertrauen aufbauen und eine Entscheidung über die Zusammenarbeit ermöglichen.
Dafür musst du schon bei der Planung wissen: Wen möchtest du erreichen? Welches Anliegen beschäftigt diese Menschen? Und warum wollen sie dafür Unterstützung?
Eine Mutter, die über ihre berufliche Zukunft nachdenkt, braucht andere Informationen als eine Frau, deren Elternzeit in drei Monaten endet und die bereits eine neue Richtung sucht. Beide können zu deiner Zielgruppe gehören. Ihr Entscheidungsstand ist jedoch unterschiedlich.
Konzentriere deine Website deshalb auf konkrete Anliegen, bei denen deine Begleitung einen nachvollziehbaren Wert hat. Das kann ein belastendes Problem sein oder ein wichtiges Ziel, das jemand erreichen möchte.
Bereits im Header sollte erkennbar sein, für wen dein Angebot gedacht ist und wobei du unterstützt. „Hi, ich bin Jenny!“ stellt dich vor, beantwortet diese Fragen aber noch nicht.
Ein Einstieg wie „Karrierecoaching für Mütter nach der Elternzeit“ gibt mehr Orientierung. Direkt darunter kannst du erklären, welche Situation du aufgreifst und wie du dabei hilfst. Dein Name und dein Foto ergänzen diesen Einstieg.
Danach braucht die Besucherin Informationen, um deine Begleitung einzuschätzen: Was erwartet sie? Wie arbeitest du? Welche Qualifikationen bringst du mit? Wie kann sie den nächsten Schritt gehen?
Wer zunächst Orientierung sucht, findet hilfreiche Inhalte und dein passendes 0-€-Produkt. Wer bereits Unterstützung möchte, gelangt direkt zu deinem Angebot und zur Anfrage.
Für mich beginnt gutes Marketing mit Empathie. Du planst deine Website aus der Perspektive deiner zukünftigen Kundin: von ihrer Suche über ihre Fragen bis zu ihrer Entscheidung. Wie das konkret funktioniert, schauen wir uns nun an:
Coaching-Website erstellen: Schritt für Schritt
Wenn du eine Coaching-Website erstellen möchtest, gehören SEO und GEO von Anfang an in deine Planung. Schon mit der technischen Umsetzung, dem Seitenaufbau und der Auswahl deiner Themen schaffst du Voraussetzungen dafür, dass deine Zielgruppe dich über Google und KI finden kann.
SEO unterstützt deine Auffindbarkeit in Suchmaschinen. GEO – Generative Engine Optimization – zielt darauf ab, mit deinen Inhalten und deiner Expertise in passenden KI-Antworten berücksichtigt zu werden.
Die Grundlage dafür ist deine Positionierung: Für wen bist du da? Welches Problem löst du? Und welches Angebot passt dazu? Wenn diese Fragen geklärt sind, kannst du deine Website gezielt darauf aufbauen.
Dabei müssen Auffindbarkeit und Kundengewinnung zusammenpassen. Deine zukünftige Kundin soll auf deiner Website ihre Situation wiedererkennen, deine Unterstützung verstehen und einen passenden nächsten Schritt finden. Das berücksichtigen wir in jedem der folgenden Schritte.
1. Entscheide, wie du deine Coaching-Website erstellen möchtest
Zuerst triffst du zwei Entscheidungen: Welches System möchtest du nutzen? Und setzt du deine Website selbst um oder holst du dir Unterstützung?
Mit einem Website-Baukasten selbst starten
Ein Baukasten wie Wix ermöglicht dir, Seiten anhand von Vorlagen und vorgefertigten Elementen aufzubauen. Bei Wix übernimmt der Anbieter auch das Hosting und die Aktualisierung der Plattform. Deine Website bleibt dabei an dessen technische Infrastruktur gebunden. Ein unveränderter Umzug zu einem anderen Hosting-Anbieter ist damit nicht möglich. Das erläutert auch die Wix-Hilfe zur Plattformbindung.
Prüfe deshalb, welche Funktionen du brauchst, was sie im gewählten Tarif kosten und wie gut du im Alltag mit dem System zurechtkommst.
Mit WordPress arbeiten
Selbst gehostetes WordPress lässt sich durch Designvorlagen und Erweiterungen anpassen. Die Software selbst ist frei verfügbar; für Hosting, Einrichtung und gegebenenfalls kostenpflichtige Erweiterungen musst du zusätzlich planen. Einen Überblick bietet WordPress über seine Funktionen.
Kläre auch, wer sich um Updates, Sicherungen und die technische Pflege kümmert.
Deine Coaching-Website erstellen lassen
Du kannst sowohl eine Baukasten- als auch eine WordPress-Website erstellen lassen. Lass dir genau erklären, ob das Angebot auch Strategie, Seitenaufbau, Texte und Suchmaschinenoptimierung umfasst. Vereinbare außerdem, welche Änderungen du später selbst vornehmen kannst.
Vergleiche die Gesamtkosten und deine spätere Handlungsfreiheit. Dazu gehören Einrichtung, laufende Gebühren, Wartung und deine eigene Arbeitszeit.
Prüfe bereits jetzt, ob du Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Seitenadressen und die Freigabe für Suchmaschinen bearbeiten kannst. Auch Blog, Landingpages, Formulare und die Anbindung deines Newsletter-Systems sollten zu deinem Vorhaben passen.
2. Wähle ein Design, das deine Positionierung unterstützt
Dein Design sollte zu deiner Zielgruppe, deinen Angeboten und deinem Branding passen. Überlege deshalb, welche Wirkung deine Website vermitteln soll: beispielsweise Klarheit, Ruhe, Nähe oder eine strukturierte, professionelle Begleitung.
Lege dafür zunächst Farben, Schriften, Bildsprache und wiederkehrende Gestaltungselemente fest. Das genaue Layout entwickelst du anschließend passend zu deinen Inhalten und den Aufgaben deiner Seiten.
Achte schon bei der Auswahl einer Vorlage darauf, ob du damit verständlich durch dein Angebot führen kannst:
Sind Texte auch auf dem Smartphone gut lesbar?
Lassen sich wichtige Aussagen schnell erfassen?
Sind Schaltflächen deutlich erkennbar?
Bleibt genügend Platz, um dein Angebot verständlich zu erklären?
Auch für SEO und GEO ist die Umsetzung relevant: Zentrale Aussagen zu deinem Angebot sollten als normaler Text auf der Website stehen. Grafiken und Bilder können sie ergänzen. Google empfiehlt ausdrücklich, wichtige Inhalte in Textform bereitzustellen – auch im Zusammenhang mit seinen KI-Funktionen in der Suche.
3. Plane den Aufbau und die Aufgabe jeder Seite
Jetzt legst du fest, welche Seiten deine Coaching-Website braucht. Bestimme zuerst, was eine Besucherin auf der jeweiligen Seite verstehen und anschließend tun können soll.
Für eine Website mit 0-€-Produkt, Einstiegsangebot und umfassenderer Begleitung empfehle ich diesen Aufbau:
Startseite: Orientierung geben
Deine Startseite macht deutlich, für wen du arbeitest, wobei du unterstützt und welche Angebote es gibt. Bereits im Header sollte die Besucherin erkennen können, ob sie mit ihrem Anliegen richtig ist. Von dort führst du sie zu den passenden Informationen und Angeboten.
Landingpage für dein 0-€-Produkt: Einen hilfreichen ersten Schritt ermöglichen
Diese Seite erklärt, welches konkrete Anliegen dein 0-€-Produkt aufgreift, was die Interessentin erhält und wie es ihr weiterhilft. Das Thema sollte zu deiner bezahlten Begleitung passen. So entsteht ein sinnvoller Einstieg, aus dem sich über weitere hilfreiche Inhalte Vertrauen entwickeln kann.
Landingpage für dein Einstiegsangebot: Eine erste bezahlte Zusammenarbeit ermöglichen
Dein Einstiegsangebot löst ein klar abgegrenztes Problem. Die Seite erklärt, für wen es geeignet ist, was enthalten ist, wie die Zusammenarbeit abläuft und was sie kostet. Ein nachvollziehbarer nächster Schritt führt zur Buchung oder Anfrage.
Landingpage für dein Hauptangebot: Die Entscheidung für deine Begleitung vorbereiten
Hier stellst du dein Signature-Angebot vor. Die Besucherin erfährt, welche Ausgangssituation du aufgreifst, welche Ziele ihr bearbeitet und wie du sie dabei begleitest. Umfang, Ablauf, Voraussetzungen und Investition helfen ihr, die Zusammenarbeit einzuschätzen.
Über-mich-Seite: Vertrauen in dich als Expertin aufbauen
Zeige, welche Erfahrungen und Qualifikationen für deine Arbeit relevant sind und welche Haltung deine Begleitung prägt. Persönliche Einblicke machen dich greifbar. Die Besucherin soll verstehen, warum sie mit ihrem Anliegen bei dir gut aufgehoben sein könnte.
Blog: Relevante Suchfragen beantworten und weiterführen
Deine Artikel greifen Fragen auf, die deine Zielgruppe tatsächlich beschäftigen und die mit deinem Angebot zusammenhängen. Sie geben hilfreiche Antworten und führen zu passenden weiteren Inhalten, deinem 0-€-Produkt oder deiner Begleitung. Wie das zusammenspielt, erkläre ich im Artikel Mit dem Blog Kunden gewinnen.
Passe diesen Aufbau an deine tatsächlichen Angebote an. Kontaktmöglichkeiten sowie die erforderlichen rechtlichen Informationen gehören ebenfalls in deine Planung.
4. Recherchiere passende Keywords und lege den Suchfokus jeder Seite fest
Bevor du deine Website-Texte schreibst, recherchierst du, wie deine Zielgruppe nach ihrem Problem und nach Unterstützung sucht.
Dabei zählen sowohl breitere Suchbegriffe als auch spezifische Fragen. Entscheidend ist, welche Absicht hinter der Suche steht und ob dein Angebot dazu passt.
Eine Frau, die nach „Karrierecoaching für Mütter“ sucht, könnte bereits eine passende Begleitung auswählen wollen. Wer fragt „Wie bereite ich meinen Wiedereinstieg nach der Elternzeit vor?“, braucht möglicherweise zunächst Orientierung. Diese unterschiedlichen Anliegen können eine Angebotsseite und einen hilfreichen Blogartikel begründen.
Prüfe dazu die Suchergebnisse und nutze eine Keyword-Recherche. Falls deine Website bereits Besucherinnen über Google erhält, können auch die vorhandenen Suchanfragen wertvolle Hinweise geben.
Ordne anschließend deinen relevanten Inhalts- und Angebotsseiten jeweils ein klares Hauptthema und passende verwandte Suchbegriffe zu. Passe deinen geplanten Seitenaufbau an, wenn die Recherche Lücken oder Überschneidungen zeigt.
Ähnliche Formulierungen brauchen nicht automatisch unterschiedliche Seiten. Wenn zwei Beiträge weitgehend dieselbe Frage für dieselben Menschen beantworten, können sie miteinander konkurrieren. Unterschiedliche Keywords allein schaffen noch keinen eigenständigen Inhalt.
Deine Über-mich-Seite wiederum darf ihren Schwerpunkt auf deinen Namen, deine Erfahrung und deine Arbeitsweise legen. Du musst sie nicht auf ein möglichst häufig gesuchtes allgemeines Coaching-Thema ausrichten.
Die ausführliche Vorgehensweise findest du in meinem Artikel Keywords für Coaches finden.
5. Schreibe verständliche Website-Texte, die überzeugen
Jetzt weißt du, wen du erreichen möchtest, welche Aufgabe jede Seite hat und welche Fragen sie beantworten soll. Darauf baust du deine Texte auf.
Beginne mit einer verständlichen Hauptüberschrift. Ein Einstieg wie „Karrierecoaching für Mütter nach der Elternzeit“ benennt Zielgruppe und Thema. Direkt darunter kannst du konkretisieren, bei welcher beruflichen Entscheidung du unterstützt.
Führe die Besucherin anschließend durch die Fragen, die für ihre Entscheidung wichtig sind: Passt das Angebot zu meiner Situation? Wobei hilft es mir? Wie läuft die Zusammenarbeit ab? Warum sollte ich dieser Person vertrauen? Und wie geht es weiter?
Verkaufspsychologisch gute Texte machen den Wert deiner Begleitung nachvollziehbar und erleichtern eine informierte Entscheidung. Beschreibe konkrete Situationen, erkläre deine Arbeitsweise und greife Unsicherheiten auf, die vor einer Anfrage entstehen können.
Baue die passenden Suchbegriffe natürlich in Überschriften und Fließtext ein. Formuliere außerdem einen aussagekräftigen SEO-Titel und eine passende Meta-Beschreibung für die jeweilige Seite. Google erläutert diese Grundlagen im Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung.
Für deine Positionierung in KI-Antworten ist ebenfalls hilfreich, dein Angebot und deine Expertise eindeutig darzustellen: Wer bietet welche Unterstützung für wen an? Welche Qualifikationen und Erfahrungen kannst du belegen? Achte darauf, dass diese Angaben auf deinen zentralen Seiten zusammenpassen.
Für die KI-Funktionen der Google-Suche gelten weiterhin die grundlegenden SEO-Empfehlungen. Zusätzliche spezielle Optimierungen sind laut Google dafür nicht erforderlich.
Wie du den Nutzen deiner Begleitung greifbar formulierst, zeige ich dir im Artikel Coaching-Angebot formulieren. Die Voraussetzungen für KI-Sichtbarkeit vertiefe ich unter Website für KI optimieren.
6. Verlinke deine Seiten sinnvoll und prüfe den Weg bis zur Anfrage
Deine Seiten sollten Besucherinnen dort weiterführen, wo die nächste Frage entsteht.
Ein Blogartikel kann beispielsweise zu einem vertiefenden Beitrag oder zu deinem passenden 0-€-Produkt führen. Eine Angebotsseite kann deine Arbeitsweise erläutern und auf relevante Informationen über dich verweisen. Wer bereits Unterstützung sucht, braucht einen direkten Weg zur Anfrage oder Buchung.
Der nächste Schritt muss zum Anliegen und zum Entscheidungsstand passen. Dein 0-€-Produkt ist ein sinnvoller Einstieg für Menschen, die zunächst Orientierung benötigen. Bei akutem Bedarf kann eine direkte Anfrage naheliegen.
Interne Links helfen zugleich Google, weitere Seiten zu entdecken und deren Zusammenhang besser zu verstehen. Verwende dafür aussagekräftige Linktexte, die erkennen lassen, was auf der verlinkten Seite zu finden ist. Das entspricht auch den Empfehlungen von Google zur internen Verlinkung.
Teste vor der Veröffentlichung den vollständigen Weg aus Sicht deiner zukünftigen Kundin:
Versteht sie auf dem Smartphone, was du anbietest?
Führen Links und Schaltflächen an die richtige Stelle?
Funktionieren Kontaktformular und Buchung?
Kommen Anmeldung, Bestätigung und Auslieferung deines 0-€-Produkts an?
Sind die Seiten, die gefunden werden sollen, für Suchmaschinen freigegeben?
Prüfe nach der Veröffentlichung zusätzlich in der Google Search Console, ob Google deine wichtigen Seiten erfassen kann. So verbindest du beim Erstellen deiner Coaching-Website die technische Auffindbarkeit mit einem verständlichen Weg bis zur Anfrage.
Fazit: Coaching-Website erstellen – mit einem klaren Weg zur Anfrage
Wenn du eine Coaching-Website erstellen möchtest, brauchst du zuerst Klarheit über deine Zielgruppe, ihre konkreten Anliegen und dein Angebot. Darauf bauen deine Seiten, Keywords und Texte auf.
Deine Website soll passende Menschen erreichen und ihnen verständlich zeigen, wie du sie unterstützen kannst.Deshalb gehören SEO und GEO von Anfang an dazu: bei der technischen Umsetzung, beim Aufbau, beim Schreiben und beim Verlinken deiner Inhalte.
Plane dabei aus der Perspektive deiner zukünftigen Kundin. Was sucht sie? Was muss sie über deine Begleitung wissen? Und welcher nächste Schritt passt zu ihrer Situation?
Wer sich zunächst orientieren möchte, kann über dein passendes 0-€-Produkt Vertrauen aufbauen. Wer bereits Unterstützung sucht, braucht einen direkten Weg zu deinem Angebot und zur Anfrage.
So schaffst du die Grundlage für eine Website, die deine Kundengewinnung unterstützt – auch während du mit Kundinnen arbeitest, Zeit mit deinen Kindern verbringst oder Feierabend hast.
Du möchtest einschätzen, wo du dafür mit deinem Business stehst? Meine 0-€-KI-Business-Analyse gibt dir anhand deiner Antworten eine erste Einschätzung zu deiner Positionierung, deinen Angeboten und deinem Marketing. So erkennst du, an welchen Punkten du als Nächstes ansetzen kannst.
Häufige Fragen zum Erstellen einer Coaching-Website
Brauche ich als Coach eine Website, wenn ich bereits Instagram nutze?
Eine eigene Coaching-Website ist sinnvoll, wenn Interessentinnen dein Angebot unabhängig von einzelnen Beiträgen prüfen sollen. Dort kannst du Ablauf, Qualifikationen und Kontaktmöglichkeiten zusammenhängend darstellen. Instagram kann Menschen auf dich aufmerksam machen; deine Website bietet anschließend einen festen Ort für die Entscheidung über eine Zusammenarbeit.
Reicht ein Onepager für mein Coaching-Business?
Ja. Ein Onepager kann für den Einstieg reichen, wenn du ein klar abgegrenztes Angebot und wenig Erklärungsbedarf hast. Sobald du mehrere Angebote ausführlich darstellen oder unterschiedliche Suchanfragen mit eigenen Inhalten beantworten möchtest, sind Unterseiten meist übersichtlicher. Entscheidend ist, ob Besucherinnen alle wichtigen Informationen gut finden.
Sollte meine Domain meinen Namen oder mein Coaching-Thema enthalten?
Eher dein Name. Dein Name kann passen, wenn deine Person im Mittelpunkt steht und sich dein Angebot noch weiterentwickeln darf. Ein Markenname eignet sich, wenn du darunter ein eigenständiges Konzept aufbauen möchtest. Wähle eine gut verständliche, leicht zu schreibende Adresse. Ein Keyword in der Domain allein garantiert keine guten Rankings.
Coaching-Website selbst erstellen oder erstellen lassen?
Du kannst deine Coaching-Website selbst erstellen, wenn du Zeit für die Einarbeitung hast und dein Vorhaben überschaubar ist. Das kann gut passen, wenn du ein klar beschriebenes Angebot hast, wenige Seiten benötigst und Inhalte gern selbst pflegst.
Professionelle Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn dir die Zeit fehlt, dein Angebot schwer verständlich wird oder mehrere technische Funktionen zusammenkommen.
Was kostet es, eine Coaching-Website zu erstellen?
Die Kosten hängen davon ab, wie umfangreich deine Website wird und welche Aufgaben du selbst übernimmst. Unterscheide bei deiner Planung zwischen einmaligen und laufenden Kosten. Einmalig können entstehen:
Strategie und Seitenstruktur,
Erstellung oder Überarbeitung der Texte,
Fotos und Gestaltung,
technische Einrichtung,
Einbindung von Formularen oder Buchungsmöglichkeiten.
Laufend können entstehen:
Domain und Hosting beziehungsweise Plattformtarif,
zusätzliche Software,
technische Wartung,
Unterstützung bei Änderungen.
Auch deine eigene Arbeitszeit gehört in die Kalkulation. Ein pauschaler Preis wäre ohne Leistungsumfang wenig aussagekräftig. Eine Website mit gelieferten Texten und wenigen Seiten ist ein anderes Projekt als eine vollständige Entwicklung von Angebot, Texten, Design und Buchungsablauf. Lass dir bei einem Angebot deshalb genau aufschlüsseln, was enthalten ist: Seitenzahl, Texterstellung, Korrekturrunden, mobile Umsetzung, technische Einrichtung und Übergabe. Prüfe auch, was nach der Veröffentlichung zusätzlich berechnet wird.
Kann ich meine Coaching-Website erstellen, obwohl meine Positionierung noch nicht endgültig feststeht?
Ja, wenn du dein aktuelles Angebot bereits verständlich beschreiben kannst. Du brauchst keine endgültige Festlegung für die nächsten zehn Jahre. Wenn allerdings noch unklar ist, wen du bei welchem Anliegen unterstützt, solltest du diese Fragen zuerst bearbeiten. Sonst werden auch deine Website-Texte entsprechend allgemein.
Sollte ich meine Coaching-Preise auf der Website nennen?
Ja. Preisangaben stiften Vertrauen und können Interessentinnen helfen, ihr Budget und die Eignung des Angebots früh einzuschätzen. Bei einem festen Paket lässt sich der Preis zusammen mit den enthaltenen Leistungen erklären. Wenn du individuell kalkulierst, beschreibe, wovon der Preis abhängt und wann Interessentinnen ein konkretes Angebot erhalten.
Was schreibe ich auf meine Website, wenn ich noch keine Kundenstimmen habe?
Zeige deine tatsächlichen Qualifikationen, erläutere deine Arbeitsweise und beschreibe den Ablauf deines Coachings konkret. Auch hilfreiche Fachartikel können einen Eindruck von deinem Wissen vermitteln. Nutze Beispiele nur so, dass erkennbar bleibt, ob sie fiktiv sind oder aus deiner Praxis stammen. Erfundene Bewertungen sind keine Alternative.
Brauche ich unterschiedliche Seiten für Online-Coaching und Coaching vor Ort?
Eigene Seiten können sinnvoll sein, wenn sich Ablauf, Zielgruppe oder Informationsbedarf deutlich unterscheiden. Bei einem kleinen Angebot reicht möglicherweise eine gemeinsame Angebotsseite, die beide Formate klar erklärt. Erstelle zusätzliche Seiten, wenn sie eigenständige Fragen beantworten und Besuchern bei ihrer Entscheidung helfen.
Wie lange dauert es, eine Coaching-Website zu erstellen?
Die Dauer hängt vor allem davon ab, ob Angebot, Texte und Bilder bereits vorliegen und welche Funktionen du benötigst. Plane getrennte Zeiträume für Konzeption, Inhalte, Umsetzung und Prüfung ein. Bei externer Unterstützung solltest du außerdem festlegen, wann du Materialien lieferst und Rückmeldungen gibst.
Brauche ich zum Start meiner Coaching-Website schon einen Blog?
Nein. Zuerst sollten dein Angebot, deine Person und die Kontaktaufnahme verständlich dargestellt sein. Einen Blog kannst du anschließend ergänzen, um Fragen deiner Zielgruppe ausführlich zu beantworten. Beginne mit Themen, die zu deiner Expertise und deinem Angebot passen und die du fundiert behandeln kannst.
Warum bekomme ich über meine Coaching-Website noch keine Anfragen?
Prüfe zunächst, ob passende Menschen deine Website überhaupt besuchen. Wenn kaum Besuche stattfinden, liegt die erste Aufgabe bei der Sichtbarkeit. Wenn Besucherinnen kommen, aber nicht anfragen, prüfe Angebot, Verständlichkeit, Vertrauen und Kontaktweg. Teste auch das Formular. Eine fehlende Anfrage allein zeigt noch nicht, an welcher Stelle es hakt.
Würden Google und KI dich als Expertin empfehlen?
Wenn eine potenzielle Kundin bei Google sucht oder ChatGPT fragt, wer ihr bei ihrem Problem helfen kann: Wird dein Business gefunden, richtig eingeordnet und als passende Lösung verstanden?
Wenn nicht, liegt das nicht automatisch an deiner Expertise. Häufig können Google und KI auf deiner Website nicht eindeutig erkennen, für welche Zielgruppe du arbeitest, welches Problem du löst und wodurch sich dein Angebot auszeichnet.
Mit meiner 0-€-KI-Business-Analyse prüfst du, wie klar dein Business für Suchmaschinen und KI-Systeme wie ChatGPT aufgestellt ist. Du erfährst:
ob deine Positionierung eindeutig erkennbar ist,
ob Zielgruppe, Problem und Angebot klar zusammenpassen,
welche Informationen für eine Nennung oder Empfehlung fehlen,
und welchen Hebel du als Erstes verändern solltest.
Keine allgemeine SEO-Checkliste. Sondern eine konkrete erste Analyse für Coaches und Beraterinnen, die über Google und KI planbar gefunden werden wollen.
Über die Autorin: Jasmin Laura Maibach

Jasmin Laura Maibach ist Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Positionierung, SEO und GEO für Coaches und Beraterinnen sowie Entwicklerin von Planbare Anfragen®. Sie unterstützt ihre Kundinnen dabei, ihre Positionierung an echter Nachfrage auszurichten, klare Angebote zu entwickeln und über Google und KI passende Interessentinnen zu erreichen.
Seit 2018 selbstständig, verbindet sie als Bildungswissenschaftlerin (M.A.), zertifizierte Gründungsberaterin und Hochschuldozentin für Start-up-Management fundierte Unternehmensentwicklung mit strategischem Marketing. Außerdem ist sie Gründerin des akkreditierten und DEKRA-geprüften Bildungsträgers Momentum Career®.
Ihre Mission: Qualifizierte Coaches und Beraterinnen sollen mit ihrer Expertise gefunden und gebucht werden – ohne ihre Kundengewinnung dauerhaft von Social-Media-Reichweite und ständigem Posten abhängig zu machen.




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