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Mit dem Blog Kunden gewinnen: So werden aus Leserinnen Coaching-Anfragen

Autorenbild: Jasmin Laura Maibach
Jasmin Laura Maibach
vor 1 Tag
12 Min. Lesezeit

Du willst mit deinem Blog als Coach oder Beraterin Kunden gewinnen und fragst dich wie? Hier erfährst du es.

Kurz: Dein Blog muss eine Verbindung haben zwischen dem, was deine potentiellen Kunden suchen und dem, was sie bei dir buchen können. Nur dann kannst du mit deinem Blog auch Kunden gewinnen. Klingt logisch und einfach, machen die meisten allerdings falsch.


Du hast vielleicht schon einen Blog. Du gibst dir Mühe, schreibst, teilst dein Wissen. Überlegst dir Themen. Schreibst, überarbeitest, schreibst und veröffentlichst. Und dann? Vielleicht ein paar Besucherinnen. Vielleicht sogar ein nettes „Toller Artikel!“. Aber eine Coaching-Anfrage? Selten. Also suchst du nach dem nächsten Thema und schreibst weiter darauf los.


Das erleben die meisten meiner Kundinnen. Sie haben, vor unserer Zusammenarbeit schon diverse Artikel rund um ihr Thema, sich Gedanken um Keywords gemacht, an sich gute Artikel geschrieben, vielleicht auch schon ein bisschen SEO mitbedacht. In der Regel fehlt hier dann kein weiterer Artikel. Es fehlt die Verbindung zwischen dem, was du veröffentlichst, und dem, was eine potenzielle Kundin sucht und bei dir buchen kann.


Mit dem Blog Kunden zu gewinnen bedeutet im Endeffekt, relevante Fragen der Zielgruppe zu beantworten, Vertrauen in deine Expertise aufzubauen und Leserinnen zu einem passenden nächsten Schritt zu führen. Genau diese Verbindung macht aus einem Blog ein Werkzeug für deine Kundengewinnung.


Wie funktioniert Kundengewinnung über einen Blog?


Kundengewinnung über einen Blog ist ein hervorragendes Tool, da du hier in der Regel auf Menschen triffst, die genau jetzt eine Lösung für ihr akutes Problem lösen. Das macht diese potentiellen Kunden kaufbereiter als über andere Kanäle. Ein Blog kann viel eher Menschen erreichen, die bereits ein Problem haben, aber noch nicht wissen, welche Unterstützung ihnen helfen könnte- im Gegensatz zu Social Media.


Eine Mutter sucht beispielsweise bei Google nach „berufliche Neuorientierung nach Elternzeit“. Sie findet einen Artikel, erkennt ihre Situation wieder und bekommt eine hilfreiche Einordnung. Beim Lesen erfährt sie, dass du genau diese Veränderungsphase begleitest. Sie schaut sich dein Angebot an. Vielleicht fragt sie direkt an. Vielleicht liest sie erst weiter oder meldet sich für deinen Newsletter an.


Der Artikel hat dann mehrere Aufgaben erfüllt: Er hat sie erreicht, ihr geholfen und deine Arbeit relevant gemacht. Exakt so habe ich meinen Bildungsträger aufgebaut und jahrelang Kundinnen bekommen- einfach nur über meinen damaligen Blog Rund um den Wiedereinstieg nach der Elternzeit.


Nicht jede Leserin durchläuft dabei dieselben Schritte. Manche buchen tatsächlich direkt, weil sie mit einer konkreten Buchungsabsicht bereits gegoogelt haben, andere brauchen mehrere Kontakte. Dein Blog sollte daher beides ermöglichen: Orientierung und einen direkten Weg zur Zusammenarbeit.


Ich erlebe es immer wieder, dass viele meiner Kundinnen (allesamt Coaches oder Beraterinnen) sich genau diesen zweiten Schritt nicht trauen- sie haben Sorge damit "Werbung" in ihrem Blig zu machen und potentielle Kundinnen abzuschrecken. Aber, ganz ehrlich, wenn du nicht sagst und zeigst, was du anbietest, kann im nächsten Schritt ja auch niemand bei dir Buchen. Vielleicht bist du ja auch schon einen Schritt weiter und fragst dich, warum dein Blog trotzdem keine Kunden bringt:


Warum dein Blog bisher keine Kunden bringt


Du veröffentlichst Artikel, teilst dein Wissen und investierst Zeit. Trotzdem bleiben passende Anfragen aus. Bevor du den nächsten Beitrag schreibst, schau dir an, an welcher Stelle der Weg von der ersten Suche bis zur Anfrage abbricht. Ein kaum gefundener Artikel braucht eine andere Überarbeitung als eine Angebotsseite, deren Besucherinnen nicht verstehen, was sie bei dir bekommen.


1. Deine Artikel beantworten keine klar erkennbare Suchfrage


Du schreibst über Themen, die dir wichtig sind. Aber hast du vorher geprüft, wie deine Wunschkundinnen danach suchen und welche Antwort sie erwarten?

Ein Beitrag mit dem Titel „Zeit für deinen nächsten Schritt“ kann persönliche Gedanken enthalten, die deine bestehenden Leserinnen ansprechen. Für jemanden, der nach „Berufliche Neuorientierung nach Elternzeit“ sucht, ist jedoch zunächst unklar, ob der Artikel diese Frage beantwortet.


Vielleicht ist dein Thema auch so breit, dass du viele Aspekte streifst, ohne eine konkrete Frage ausreichend zu klären.


Das Problem kann schon vor dem Schreiben entstehen: Du hast ein Thema gewählt, aber weder passende Keywords noch die Suchintention geprüft.

Schau nach, bei welchen Suchanfragen deine Artikel tatsächlich eingeblendet werden. Wenn kaum Sichtbarkeit vorhanden ist, prüfe außerdem, ob Google die Seiten erfasst und ob sie innerhalb deiner Website verlinkt sind. Allein eine andere Überschrift behebt nicht jede Ursache.


2. Du ziehst Menschen an, deren Anliegen nicht zu deinem Angebot passt


Ein Artikel kann viele Besuche bekommen und trotzdem wenig zu deiner Kundengewinnung beitragen.


Ein Beispiel: Du bietest berufliche Neuorientierung für Angestellte an, veröffentlichst aber einen ausführlichen Vergleich von Coaching-Ausbildungen. Damit erreichst du vor allem Menschen, die selbst Coach werden möchten.

Die Besucherzahlen steigen. Dein eigentliches Angebot passt jedoch kaum zur Frage, wegen der diese Menschen gekommen sind.


Prüfe deshalb bei jedem Artikel: Würde jemand mit genau diesem Anliegen grundsätzlich von meiner Begleitung profitieren?


Dass eine Leserin zunächst nur Informationen sucht, macht sie noch nicht zur falschen Zielgruppe. Entscheidend ist, ob ihr zugrunde liegendes Problem zu deiner Arbeit passt und eine sinnvolle Verbindung zu deinem Angebot besteht.


3. Dein Artikel hilft, aber lässt den nächsten Schritt offen


Die richtige Leserin landet auf deinem Blog. Sie erkennt sich wieder und bekommt eine hilfreiche Antwort. Anschließend verlässt sie die Seite.

Das kann passieren, wenn dein Artikel zwar das Problem erklärt, aber keine passende Möglichkeit zum Weitergehen bietet.


Ein Beispiel: Du zeigst, welche Fragen bei der beruflichen Neuorientierung helfen. Am Ende steht lediglich „Abonniere meinen Newsletter“. Warum sollte die Leserin das tun? Was hilft ihr jetzt konkret weiter?


Eine passende Reflexionsvorlage könnte ihr ermöglichen, die Fragen auf ihre eigene Situation anzuwenden. Damit wird dein 0-€-Produkt zum nachvollziehbaren nächsten Schritt. Über anschließende E-Mails kann sie deine Arbeit näher kennenlernen.

Prüfe außerdem, ob du auf weiterführende Artikel verlinkst. Vielleicht braucht sie zunächst eine Antwort zur Stärkenanalyse, bevor dein Angebot überhaupt relevant wird.


Zum Kundenweg gehört auch die Zeit zwischen „Das hilft mir“ und „Ich möchte mit dir arbeiten“.


4. Deine Angebotsseite lässt wichtige Entscheidungsfragen unbeantwortet


Eine Interessentin klickt auf dein Angebot. Doch dort liest sie vor allem von deiner Methode, „nachhaltiger Veränderung“ und einer Begleitung über sechs Sitzungen.

Was das für ihre konkrete Situation bedeutet, bleibt offen.

Vor einer Anfrage möchte sie einschätzen können: Passt die Begleitung zu meinem Anliegen? Woran arbeiten wir? Wie läuft das ab? Welche Qualifikation bringst du mit? Was passiert, wenn ich Kontakt aufnehme?


Ein Angebot kann fachlich gut sein und auf der Website trotzdem schwer verständlich wirken.


Prüfe deshalb, ob du die Ausgangssituation, die Inhalte und den Ablauf konkret beschreibst. Zeige nachvollziehbare Qualifikationen und echte Erfahrungen. Mache die Kontaktaufnahme einfach und teste, ob sie funktioniert.


Berücksichtige dabei auch den Entscheidungsstand: Wer gerade erst über einen möglichen Jobwechsel nachdenkt, braucht vielleicht weitere Orientierung. Wer bereits gezielt eine Begleitung sucht, kann schneller anfragen. Aus wenigen Besuchen ohne Anfrage lässt sich deshalb noch kein verlässliches Urteil über deine Angebotsseite ableiten.


Wenn du erkennst, wo der Weg unterbrochen wird, kannst du gezielt nachbessern. Die folgenden Schritte zeigen dir, wie du Positionierung, Suchnachfrage, Blogartikel und Angebote miteinander verbindest, um mit deinem Blog Kunden zu gewinnen.



So gewinnst du als Coach mit deinem Blog Kunden


Damit du als Coach mit deinem Blog Kunden gewinnst, brauchst du eine Verbindung zwischen deiner Positionierung, der tatsächlichen Suchnachfrage und deinen Angeboten. Deine Artikel sollen passende Menschen erreichen, ihre Fragen beantworten und sie zu deiner Unterstützung weiterführen – über Google und zunehmend auch über KI-Systeme mit Websuche.


1. Kläre deine Positionierung, Zielgruppe und Angebote


Bevor du Keywords recherchierst, sollte klar sein, wen du bei welchem Problem unterstützt und welche Begleitung du dafür anbietest.

„Ich begleite Menschen in Veränderungsprozessen“ lässt vieles offen. Konkreter wäre: „Ich unterstütze Mütter dabei, nach der Elternzeit eine berufliche Richtung zu finden, die zu ihren Fähigkeiten und ihrem Familienalltag passt.“


Beschreibe anschließend dein Angebot: Woran arbeitet ihr gemeinsam? Wie läuft die Begleitung ab? Für welche Ausgangssituation ist sie geeignet?

Diese Klarheit gibt deiner Recherche eine Richtung. Die Suchnachfrage hilft dir anschließend zu prüfen, ob deine Beschreibung zur Sprache und zum Bedarf deiner Zielgruppe passt.


2. Recherchiere passende Keywords und die Fragen dahinter


Ermittle vor dem Schreiben, wonach deine Wunschkundinnen tatsächlich suchen. Sammle Formulierungen aus Gesprächen, prüfe Suchergebnisse und ergänze deine Recherche durch Keyword-Daten.


Dabei begegnen dir zwei Begriffe:

  • Short-Tail-Keywords: Häufig gesuchte, meist breite Begriffe. „Coaching“ wäre ein möglicher Ausgangspunkt für die Recherche, lässt aber viele unterschiedliche Absichten offen.

  • Long-Tail-Keywords: Seltener gesuchte, häufig konkretere Suchanfragen. Eine Formulierung wie „berufliche Neuorientierung nach Elternzeit“ beschreibt einen deutlich engeren Bedarf. Die tatsächliche Nachfrage musst du jeweils prüfen.


Die Unterscheidung hängt nicht allein von der Wortzahl ab. Auch ist ein konkreter Suchbegriff nicht automatisch leicht zu besetzen.

Prüfe deshalb gemeinsam: Wie groß ist die Nachfrage? Welche Inhalte stehen bereits in den Suchergebnissen? Und wie gut passt die Frage zu deinem Angebot?

Die Absicht hinter der Suche entscheidet außerdem über das passende Format. Wer eine Übung sucht, erwartet praktische Hilfe. Wer eine Anbieterin sucht, braucht Informationen zur Zusammenarbeit.


In dem Artikel "Keywords für Coaches: Wie du die richtigen Suchbegriffe findest – ohne SEO-Vorkenntnisse" geht es tiefer in die Keyword-Recherche zur Kundengewinnung.


3. Ordne jedem Blogartikel eine eigene Suchintention zu


Plane deine Artikel gemeinsam, bevor du sie einzeln schreibst. Lege für jeden Beitrag ein Hauptthema, ein passendes Hauptkeyword und die zugehörigen Fragen fest.

Mehrere Formulierungen können in denselben Artikel gehören.


Ein Beispiel: „Beruflicher Neustart nach Elternzeit“ und „Nach der Elternzeit beruflich neu orientieren“ können dieselbe Frage beschreiben. Dafür brauchst du nicht automatisch zwei Beiträge.

„Wie läuft ein Karrierecoaching ab?“ verlangt dagegen eine andere Antwort.

Wenn mehrere Artikel dieselbe Suchintention mit nahezu gleichen Inhalten bedienen, können sie um dieselben Suchanfragen konkurrieren. Das wird häufig als Keyword-Kannibalisierung bezeichnet.

Ähnliche Wörter dürfen vorkommen. Entscheidend ist, dass jeder Artikel eine erkennbare eigene Aufgabe hat. Prüfe deshalb auch deine vorhandenen Beiträge, bevor du einen neuen planst.


Hier in diesem Artikel kannst du mehr über SEO für Coaches erfahren und lernen, wie du deine Website als Coach SEO optimieren kannst, so dass du über Google gefunden werdem kannst.


4. Beantworte die Fragen und mache deine Expertise für Menschen und KI erkennbar


Schreibe deinen Artikel so, dass die Leserin die versprochene Antwort bekommt. Erkläre Zusammenhänge, gib konkrete Hilfestellungen und ergänze deine fachliche Einschätzung. Zeige beispielsweise, wie eine Mutter unterscheiden kann, ob sie ihren Beruf verändern möchte oder vor allem andere Arbeitsbedingungen braucht. Solche Einordnungen machen deine Arbeitsweise greifbar. Benenne außerdem nachvollziehbar, wer du bist, welche Qualifikationen du mitbringst und welche Unterstützung du anbietest.



Deine Inhalte können auch in KI-Antworten eine Rolle spielen. Systeme mit Websuche können Artikel als Quellen verlinken und bei passenden Fragen Anbieterinnen vorschlagen. Ein Quellenlink und eine Empfehlung deines Coachings sind dabei unterschiedliche Ergebnisse.


Für Googles KI-Funktionen gelten weiterhin die grundlegenden SEO-Prinzipien. Eine besondere KI-Schreibweise ist nicht erforderlich, und eine Erwähnung lässt sich nicht garantieren. Das erläutert Google in seinen Hinweisen zu KI-Funktionen.

Das Ziel ist, dass deine Expertise dort auffindbar und verständlich ist, wo Menschen nach Antworten und Unterstützung suchen.


Hier erfährst du mehr über die Rolle von KI für deine Kundengewinnung als Coach.



5. Schlage die Brücke zu einem passenden 0-€-Produkt


Nach einem Blogartikel ist nicht jede Leserin bereit, ein Coaching anzufragen. Vielleicht möchte sie zunächst ihre Gedanken sortieren oder deine Arbeitsweise näher kennenlernen. Ein passendes 0-€-Produkt verbindet die Frage aus dem Artikel mit einem ersten eigenen Umsetzungsschritt.


Nach einem Beitrag zur beruflichen Neuorientierung könnte das eine Reflexionsvorlage sein, mit der die Leserin ihre Wünsche, Fähigkeiten und Rahmenbedingungen klärt.

Eine passende Überleitung wäre:

„Du möchtest herausfinden, was sich beruflich für dich verändern soll? Mit meiner Reflexionsvorlage sortierst du deine Gedanken und hältst deine nächsten Schritte fest.“

Über anschließende E-Mails kannst du weitere Fragen beantworten und erklären, wann deine Begleitung sinnvoll ist.


Bei konkretem Unterstützungsbedarf kann auch eine direkte Anfrage passen. Bei Momentum Career® waren direkte Anfragen nach Blogartikeln tatsächlich die Regel. Thema, Dringlichkeit und Suchabsicht bestimmen mit, welchen nächsten Schritt deine Leserin braucht.


6. Verlinke deine Blogartikel und führe Leserinnen weiter


Verbinde zusammengehörige Artikel durch passende interne Links. So findet deine Leserin auch Antworten auf Fragen, die beim Lesen neu entstehen.


Ein Beispiel: Im Artikel über berufliche Neuorientierung erwähnst du die Bedeutung der eigenen Stärken. Genau dort verlinkst du auf einen vertiefenden Beitrag mit Übungen zur Stärkenanalyse.


Die Leserin kann ihr Anliegen weiter bearbeiten und lernt mehr von deiner Arbeitsweise kennen. Das gibt ihr einen Grund, weitere Inhalte zu lesen, und kann Vertrauen aufbauen.

Interne Links helfen außerdem Google, Seiten zu entdecken und deren Inhalt anhand des Linktexts und seines Zusammenhangs besser einzuordnen. Google empfiehlt deshalb, wichtige Seiten über andere passende Seiten erreichbar zu machen. Siehe die Empfehlungen zur internen Verlinkung.


Verlinke dort, wo der nächste Inhalt hilft. Benenne verständlich, was die Leserin erwartet, und ergänze auch in älteren Artikeln passende Verweise auf neue Beiträge.

So werden aus einzelnen Blogartikeln zusammenhängende Inhalte, die von der ersten Frage über weitere Antworten zu deinem 0-€-Produkt und deinem Angebot führen können.



Häufige Fragen: Mit dem Blog Kunden gewinnen


Kann ich als Coach mit einem Blog Kunden gewinnen?

Ja. Ein Blog kann potenzielle Kundinnen über konkrete Fragen erreichen und ihnen deine Expertise zeigen. Voraussetzung ist, dass die Themen zu deinem Angebot passen und Leserinnen einen verständlichen Weg zur Zusammenarbeit finden. Regelmäßiges Veröffentlichen allein garantiert keine Anfragen.


Welche Blogthemen ziehen potenzielle Coaching-Kunden an?

Relevant sind Fragen zu Problemen, Lösungswegen und Entscheidungen, die mit deinem Angebot zusammenhängen. Eine Karriereberaterin könnte berufliche Unzufriedenheit, den Vergleich verschiedener Veränderungswege und den Ablauf eines Karrierecoachings behandeln. Wähle Themen nach ihrer Bedeutung für deine Wunschkundinnen und nicht nur nach möglicher Reichweite.


Warum bekomme ich trotz Blogbesuchern keine Anfragen?

Möglicherweise erreichen deine Beiträge Menschen, für die dein Angebot nicht passt. Oder passende Leserinnen erkennen nicht, dass du Unterstützung anbietest. Prüfe, über welche Fragen Besucherinnen kommen, ob sie zur Angebotsseite wechseln und welche Informationen dort vor einer Anfrage noch fehlen.


Wie viele Blogartikel brauche ich, um Kunden zu gewinnen?

Es gibt keine Mindestzahl. Schon ein einzelner relevanter Beitrag kann zu einer Anfrage beitragen. Für eine tragfähige Strategie solltest du die wichtigsten Fragen rund um dein Angebot abdecken. Eine kleine, zusammenhängende Artikelserie ist ein praktikabler Einstieg, ohne daraus eine Erfolgsgarantie abzuleiten.


Wie oft sollte ich als Coach bloggen?

Du brauchst keinen festen Veröffentlichungstakt, um mit deinem Blog Kunden zu gewinnen. 10–20 gezielt ausgewählte und miteinander verlinkte Artikel können bereits ausreichen, wenn sie die wichtigen Fragen deiner Zielgruppe beantworten und sinnvoll zu deinen Angeboten führen. Eine vorgeschriebene Mindestzahl gibt es nicht. Du musst dir deshalb nicht jeden Monat ein neues Thema ausdenken. Schreibe einen weiteren Artikel, wenn eine relevante Frage bisher unbeantwortet bleibt, ein neues Angebot hinzukommt oder sich der Informationsbedarf deiner Zielgruppe verändert.

Wenn deine wichtigsten Themen bereits abgedeckt sind, kannst du dich auf die Pflege und Verbesserung deiner vorhandenen Artikel konzentrieren: veraltete Angaben aktualisieren, fehlende Antworten ergänzen, interne Links setzen und den Übergang zu deinem 0-€-Produkt oder Angebot verbessern.

Entscheidend ist, ob deine Inhalte passende Menschen erreichen und ihnen weiterhelfen. Prüfe deshalb ihre Entwicklung und die daraus entstehenden Anfragen, bevor du allein wegen ausbleibender Ergebnisse immer mehr Artikel produzierst.


Wie lange dauert es, bis mein Blog Kunden bringt?

Meist dauer es 6-12 Monate bis dir dein Blog Kunden bringt. Ich habe aber auch Kundinnen wie Iris Schmidt bei ihrem Blogaufbau begleitet, die bereits nach 6 Wochen auf Platz 3 rankte- mittlerweile auf Platz 2 bei Google. Das hängt von vorhandener Sichtbarkeit, Wettbewerb, Themen und Angebot ab. Ein neuer Blog muss zunächst entdeckt werden und Vertrauen aufbauen. Bestehende Kontakte können dagegen schon früh über einen Artikel anfragen. Plane die Kundengewinnung über den Blog als längerfristigen Aufbau und nicht als garantierte Sofortlösung.


Brauche ich einen Newsletter, um über meinen Blog Kunden zu gewinnen?

Nein. Leserinnen können direkt vom Artikel zu deinem Angebot und zur Anfrage gelangen. Ein Newsletter kann sinnvoll sein, wenn Menschen mehr Zeit und weitere Informationen für ihre Entscheidung benötigen. Er ergänzt den direkten Anfrageweg, sollte ihn aber nicht unnötig erschweren.


Welches Freebie passt zu meinem Coaching-Blog?

Ein passendes Freebie (0€ Produkt) führt die Frage des Artikels weiter und hat einen klaren Bezug zu deinem Angebot. Eine berufliche Neuorientierungscoachin könnte Reflexionsfragen zur Jobentscheidung anbieten. Ein allgemeiner Wochenplaner wäre weniger passend, wenn er vor allem Menschen anzieht, die Unterstützung bei der Alltagsorganisation suchen.


Wie leite ich im Blog zu meinem Angebot über, ohne aufdringlich zu wirken?

Beantworte zuerst die Frage des Artikels. Erkläre anschließend, bei welcher weiterführenden Situation deine Begleitung hilft und wie der nächste Schritt aussieht. Du musst dafür weder Wissen zurückhalten noch ein Problem dramatisieren. Eine verständliche Einladung lässt der Leserin die Entscheidung.


Kann mein Blog auch ohne Instagram neue Kunden gewinnen?

Ja, ein Blog kann beispielsweise über Suchmaschinen, KI-Suche, externe Empfehlungen und Newsletter gefunden werden. Instagram ist dafür keine Voraussetzung. Ohne Social Media brauchst du trotzdem einen Weg zu passenden Leserinnen. Ein veröffentlichter Artikel wird nicht automatisch entdeckt.


Lohnt sich ein Blog noch, wenn KI Fragen direkt beantwortet?

Ja, ein Blog ist weiterhin sinnvoll. Idealerweise ziehen ChatGPT udn Co ihre Antworten aus deinem Blog. So ist es zum Beispiel auch bei mir oder meinen Kundinnen, wie Iris Schmidt. Google kann in seinen KI-Suchfunktionen auf unterstützende Webseiten verweisen. Dafür bleiben die SEO-Grundlagen relevant; eine Aufnahme ist nicht garantiert. Eine Quellenangabe allein ist allerdings noch keine Kundengewinnung.

Wenn jemand deine Website besucht, sollte sie mehr bieten als dieselbe allgemeine Antwort noch einmal: nachvollziehbare Expertise, Orientierung und ein passendes Angebot.

In dem Artikel SEO oder GEO: Was Coaches für Google und KI wirklich brauchen kannst du mehr über den Unterschied und die Verbindung von SEO und GEO erfahren.




Würden Google und KI dich als Expertin empfehlen?


Wenn eine potenzielle Kundin bei Google sucht oder ChatGPT fragt, wer ihr bei ihrem Problem helfen kann: Wird dein Business gefunden, richtig eingeordnet und als passende Lösung verstanden?


Wenn nicht, liegt das nicht automatisch an deiner Expertise. Häufig können Google und KI auf deiner Website nicht eindeutig erkennen, für welche Zielgruppe du arbeitest, welches Problem du löst und wodurch sich dein Angebot auszeichnet.


Mit meiner 0-€-KI-Business-Analyse prüfst du, wie klar dein Business für Suchmaschinen und KI-Systeme wie ChatGPT aufgestellt ist. Du erfährst:


  • ob deine Positionierung eindeutig erkennbar ist,

  • ob Zielgruppe, Problem und Angebot klar zusammenpassen,

  • welche Informationen für eine Nennung oder Empfehlung fehlen,

  • und welchen Hebel du als Erstes verändern solltest.


Keine allgemeine SEO-Checkliste. Sondern eine konkrete erste Analyse für Coaches und Beraterinnen, die über Google und KI planbar gefunden werden wollen.





Über die Autorin: Jasmin Laura Maibach



Jasmin Laura Maibach ist Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Positionierung, SEO und GEO für Coaches und Beraterinnen sowie Entwicklerin von Planbare Anfragen®. Sie unterstützt ihre Kundinnen dabei, ihre Positionierung an echter Nachfrage auszurichten, klare Angebote zu entwickeln und über Google und KI passende Interessentinnen zu erreichen.


Seit 2018 selbstständig, verbindet sie als Bildungswissenschaftlerin (M.A.), zertifizierte Gründungsberaterin und Hochschuldozentin für Start-up-Management fundierte Unternehmensentwicklung mit strategischem Marketing. Außerdem ist sie Gründerin des akkreditierten und DEKRA-geprüften Bildungsträgers Momentum Career®.


Ihre Mission: Qualifizierte Coaches und Beraterinnen sollen mit ihrer Expertise gefunden und gebucht werden – ohne ihre Kundengewinnung dauerhaft von Social-Media-Reichweite und ständigem Posten abhängig zu machen.





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